19. Juni 2015

[Rant] - Warum ich den Post-Streik nur bedingt nachvollziehen kann.

2015 scheint ja irgendwie das Jahr der Streiks zu sein. Erst die Bahn, dass die Charité, dann die Kitas und jetzt die Post. Oder habe ich was vergessen?

Für einige ist das ein Grund zum Feiern. Man wird von diversen Ämtern in Ruhe gelassen und muss sich auch sonst nicht mit dem Papierkrieg rumplagen. Berliner können sich hier aber nicht freuen, die Post der Berliner Verwaltung wird dennoch zugestellt - nur eben nicht durch die Deutsche Post AG.
Andere belastet der Streik. Vor allem Firmen und Menschen, die auf einen dringenden Brief warten ... oder Paket. So wie ich. Das Paketzentrum Börnicke wird ja auch bestreikt und da liegt sowohl ein wichtiger Brief, als auch mein schönes Einbeinstativ rum. Juhu!

Wenn man mich fragt, ist der Streik nur berechtigt, wenn man beide Augen zukneift und sich mal eben umdreht, um gewisse Tatsachen nicht zu sehen.
Es wird ja gestreikt, weil die DPAG neue Töchter gegründet hat und dorthin ihre Zusteller schicken möchte. Dort kriegen die Mitarbeiter weniger Lohn, weil es Töchter sind. Demnach gehe ich davon aus, dass der Tarifvertrag NUR für die DPAG an sich gilt und nicht für deren Töchter. Um das zu wissen, müsste man den Vertrag kennen. Weil das ja allgemein eine tierische Schweinerei ist - Achtung Sarkasmus! - schließen sich Zusteller von Briefen und Paketen zusammen und streiken unbefristet.

Gehe wir die ganzen Sache doch mal logisch an; logisch nicht emotional!

Erst einmal ein paar grundlegende Dinge:
Was macht ein Zusteller überhaupt?
Er stellt zu. Verständlich. Briefe, Einschreiben, PZA, Pakete.
Was muss er dafür können?
Er sollte körperlich fit sein, ggf. einen Führerschein haben, Deutsch und lesen und schreiben können. Ein gesunder Menschenverstand wäre auch super.

Braucht er dafür eine Ausbildung?
Es gibt zwar Ausbildungsberufe in diesem Bereich, aber grundsätzlich: Nein.
Achtung! Ich rechne hier mit den Durchschnittswerten aus den Medien. Mir ist bewusst, dass Zusteller der Entgeltgruppe 1 im ersten Jahr deutlich weniger verdienen.

Ein Zusteller verdient, laut den Medien, um die 17,- € die Stunde. Rechnet man das mal hoch auf ein Monatsgehalt, kriegt ein Zusteller bei der DPAG ca. 3.000,- € brutto. Netto dürften das so um die 1.800,- € sein. Man muss dazu sagen, dass das Gehalt mit der Zugehörigkeitsdauer steigt.

btw: Ihr dürft euer Gehalt ruhig mit diesem vergleichen.

In den neuen Töchtern kriegen die Zusteller, nach meinen Informationen, um die 11,- € die Stunde. Macht ein Monatsgehalt von etwas mehr als 1.900,- €. Netto sind das ca. 1.300,- €.

Ja, das IST ein deutlicher Unterschied. Das will ich nicht abstreiten. Mir persönlich würde es auch nicht gefallen, wenn ich am Monatsende plötzlich 500,- € weniger zur Verfügung habe.

Moment mal! Plötzlich? Nun, eher nicht.
Jetzt betrachten wir das Thema mal von einer etwas anderen Seite.

Ich bin der Meinung, dass jeder selbst für sein Glück verantwortlich ist. Wir sind alle erwachsen und können selbst Entscheidungen treffen. Letzten Endes MÜSSEN die Leute doch die Verträge nicht unterschreiben. Keiner zwingt sie dazu. Und außerdem müsste man, wenn man bei der DPAG arbeitet auch wissen, wie dort der Hase läuft.

Ein anderer Punkt ist gerade der, dass man für diesen Job KEINE Ausbildung benötigt. In diesem Zusammenhang ist das ein echt gutes Gehalt. Selbst wenn man sich die Entgeltgruppe 1 im ersten Jahr ansieht, ist das, in meinen Augen, ein gutes Gehalt. Wie gesagt, man braucht keine Ausbildung für den Job als Zusteller.

Einige werden jetzt sicher denken:
Aber die Arbeit ist doch sooooo schwer. IMMER auf dem Fahrrad sein bei Regen und Wind und Sonne und Schnee. Da ist es doch berechtigt!

Wenn man sich andere Branchen ansieht, kann ich nur sagen: Nein, ist es nicht.

Friseure: Hungerlohn. Die machen seit diesem Jahr einen Freundensprung, weil es den Mindestlohn gibt.

Gastronomie: Verdammte Knochenarbeit und geringer Lohn, sodass einige eher vom Trinkgeld leben, als vom Gehalt an sich.

Soll ich weitermachen?

Nein? Dann lasst mich wenigstens erwähnen, dass für beide Branchen eine Ausbildung braucht. Dass man hier Fachliteratur benötigt und ggf. besonderes, teures Equipment. Bitte korrigieren, wenn ich falsch liege.

Okay, jetzt bin ich doch ein wenig emotional geworden. Tut mir Leid. Bevor ich diesen Eintrag jedoch abschließe, will ich noch eines erwähnen/fragen:

Ist die ver.di nicht irgendwie Schuld an diesem Streik?

Nicht, weil sie dazu aufgerufen hat. Sondern weil sie im Tarifvertrag der DPAG nicht hinzugefügt hat, dass dieser auch für die Töchter der DPAG gilt.
Nach meinen Kenntnissen ist das möglich, einen solchen Passus in den Tarifvertrag einzufügen. Auch hier bitte korrigieren, wenn ich falsch liege. Demnach ist der geringe Lohn, den die DPAG zahlen will, in diesem Hinsicht berechtigt. Immerhin gelten die Preise der DPAG, die von der Bundesnetzagentur bestätigt wurden, auch für deren Töchter. Wieso hat ver.di bei dem Tarifvertrag nicht einen solchen Passus eingefügt?

Man könnte das Thema komplett hinterfragen und sich grün und blau ärgern. Aber ob es das wert ist? Keine Ahnung. Letzten Endes kann man eh nichts an der aktuellen Situation ändern.

Das waren meine drei Cent zu diesem Thema. Was sind eure?

Eure Christin

9. Juni 2015

[Preview & Meinung] – alverde LE “Bube Dame König”

Hallo zusammen,
die letzte Limited Edition von alverde ist ja schon ne Weile her … oder auch nicht. Deswegen, weil es ja immer etwas “Neues” geben muss, gibt es auch schon bald wieder die neue LE.
Die Limited Edition Bube Dame König setzt alles auf einen glamourösen Auftritt. Mit frischen Farben und schimmernden Highlightern holst du dir den Make-up Jackpot! Die neue LE findest du ab 18.06.2015 in deinem dm-Markt.
Herzrouge und Schimmer-Ass
Das zarte und leichte Rouge setzt verspielte Akzente auf den Wangen. Der Highlighter schenkt leuchtenden Glanz und einen weichen Schimmer- für einen natürlichen Glow; auch auf den Augenlidern ein echter Royal Flush!

Die Nuancen Herz-Blatt-Gold 01, Rosa-ist-Trumpf 02 und Pink-besticht 03 sind nicht vegan. All-In-Bronze 04 ist vegan.

5,5 g: 3,95 €

Natural Glossy Lip Sheer
Die zarten Glossy-Farben betonen dezent und spielend leicht den natürlichen Lippenton. „Setze alles auf Zauberglanz“ - für funkelnd gepflegte Lippen.

Die Nuance Zauberglanz-Pink 10 ist nicht vegan, Buben-Betörer-Nude 20 ist vegan.

2 g: 3,45 €
Lippenstift
Intensive Jackpot- Farben für einen verspielten Look. Mit Jojobaöl aus kontrolliert biologischem Anbau und Shoreabutter. Den Lippenstift von der Mitte nach außen auftragen.

Die Nuancen Cash-Game-Violet 10 und Jackpot-Pink 30 sind nicht vegan. Pi(n)k-Mauve 20 ist vegan.

4,6 g: 2,95 €
Schimmer Highlighter Bubenfänger
Für strahlende Akzente auf den Augen, im Gesicht und im Dekolleté. Über dem Lidschatten aufgetragen, verleiht er einen extra Schimmer. Mit Aloe-Vera-Saft aus kontrolliert biologischem Anbau und natürlichen Mineralien.

Der Schimmer Highlighter ist vegan.

10 ml: 3,25

Handserum Herzdame
Gepflegte, zart duftende Hände sind Trumpf! Das Handserum mit  Hyaluronsäure, Bio-Aloe-Vera-Saft, Bio-Calendula, Bio-Kamille und Vitamin E beruhigt und schenkt der Haut ausreichend Feuchtigkeit; besonders für trockene und beanspruchte Hände geeignet.

Das Handserum Herzdame ist vegan.

15 ml: 3,95 €

Mascara Schwung + Verlängerung
Für jeden Wimperntyp. Die Textur enthält wertvolle Seide, die deine Wimpern bis zur Spitze umhüllt, sowie hochwertiges Bienenwachs in Kombination mit ätherischen Ölen - die die formgebende und verlängernde Wirkung verstärken.

Die Mascara Schwung + Verlängerung ist nicht vegan.

7 ml: 3,45 €

Die Verpackung und das Design gefällt mir sehr gut. Es ist ziemlich gut auf das Thema abgestimmt, was aber auch nicht sonderlich schwer ist. “Bube, Dame, König” … da nimmt man sich ein Kartenspiel und lässt es auf die Verpackung drucken und fertig.

Bei diesem Thema hätte ich mir eher etwas royaleres gewünscht. Gold- und Rottöne hätte ich hier passender gefunden. Alternativ hätte man sich auch ein Kartenspiel – deutsch, französisch oder so ähnlich – und die Farben davon aufgreifen können. Hier wirken die Produkte einfach bunt zusammengewürfelt. Ein richtiges Konzept kann ich da nicht entdecken – oder es ist so offensichtlich, dass ich es nicht sehe.

Dennoch … bei Lippenprodukten kann ich wahrscheinlich nicht “nein” sagen.

Was haltet ihr von der Limited Edition?

Eure Christin

15. April 2015

Mein “Kampf” gegen die Bartholinitis

Hallo zusammen,

gegen Ende letzten Jahres (2014) war ich dreimal im Krankenhaus. Zum Einen, weil ich einen Schwächeanfall hatte – Burn-out lässt grüßen! – und zum Anderen, weil ich zweimal eine Bartholinitis hatte.

Bartholinitis? Kann man das essen? Ist das schlimm? Kann man daran sterben? – Nein, jein und nein.

Eine Bartholinitis ist eine Entzündung der Bartholindrüsen im Intimbereich der Frau. Diese Entzündung tritt allerdings immer nur einseitig auf. (Weiß der Teufel wieso.) Diese Drüse ist dafür verantwortlich, dass die Frau beim Sex feucht wird und somit der Verkehr an sich reibungslos – im wahrsten Sinne des Wortes – ablaufen kann. Bei einer Entzündung kann es dann eben passieren, dass die Frau unten rum furztrocken ist und somit Gleitgel ein Muss beim Sex ist.

Die Bartholinitis erkennt ihr daran, dass ihr eine Schwellung an der unteren Scheide habt. (Am besten googelt ihr den Begriff einfach mal, dann seht ihr gleich, welche Stelle ich meine.) Sie braucht nicht groß sein. Aber eine wallnussgroße Schwellung reicht schon aus, damit ihr – Achtung: Ironie! – viel Spaß habt.

Ist das schlimm? – Jein.

Wenn die Schwellung klein ist, dann ist es nicht schlimm. Es tut nichts weh und man kann sich normal bewegen. Es kann sogar sein, dass man diese Schwellung über Jahre mit sich herumträgt und nichts passiert bzw. sie von allein – unter dezenten Schmerzen – weggeht. Und ggf. wiederkommt. Dennoch würde ich jeder Frau empfehlen, die eine Schwellung im Intimbereich verspürt, den Frauenarzt aufzusuchen. Denn, wenn ihr die Bartholinitis unbehandelt lasst, dann es euch auch wie mir ergehen:

Ihr könnt nicht gehen.

Ihr könnte nicht stehen.

Ihr könnt nicht sitzen.

Das Einzige, was man machen kann, wenn die Schwellung so groß ist – etwa die Größe eines Hühnereis – ist liegen. Und zwar in ein und derselben Position. Frustration ist da schon einmal vorprogrammiert.

Weil mein Vertretungsarzt meinte, dass das Ding bald von allein weggehen sollte, habe ich gewartet. Und gewartet … und gewartet … bis ich dann vor Schmerzen keinen Bock mehr hatte und einen Krankenwagen habe rufen lassen, damit der mich ins Krankenhaus bringt. (War natürlich sehr sexy, wie ich auf dem Boden lag und mich nicht bewegen konnte.) Gegen 1 Uhr morgens war ich dann auf dem Zimmer und kam am Vormittag auch gleich ran.

Ran? Wie ran?

Ja, richtig! Ich wurde operiert. Der Eingriff dauerte etwa 30 Minuten. Die Zyste oder der Abszess – je nachdem, wie sich das entwickelt – wird geöffnet und der Eiter kann ausfließen. Anschließend werden die Öffnungen an der Scheidenwand vernäht, sodass die Entzündung “austrocknen” und abheilen kann. Keine Angst, die Fäden müssen nicht gezogen werden. Die gehen von alleine weg. (Auch wenn das mal gut eine Woche dauern kann.)

Anschließend heißt es schonen. Und das sollte man auch wirklich machen! Beim ersten Mal bin, weil es mir so gut ging, gleich losgerannt, habe Erledigungen gemacht und die freie Woche genossen. Tja, kein Wunder, dass es ca. 6 Wochen gedauert hat, bis ich das wieder an der Backe hatte. Allerdings bin ich auch der Meinung, dass die Fäden beim ersten Mal nicht richtig vernäht waren. Im Nachhinein ist es, glaube ich, nicht gut, wenn die sich nach zwei Tagen lösen.

Nachdem der erste Schock verarbeitet war, habe ich entschieden, nach kurzem Familienrat mit meinem Vater, dass ich das Wochenende und die Wirkung der Antibiotika abwarten werde und mich, sollte es nicht besser werden, am Montag selbst ins Krankenhaus einweisen lassen.
Gesagt, gewartet, getan.

Montag ging ich rein, wurde nach ein paar Stunden Warten aufgenommen und kam ein bis zwei Stunden später auch gleich ran. Dieses Mal musste ich mich nach der OP nicht übergeben – juhu! – und konnte am Abend gleich wieder nach Hause. Schon am ersten Tag merkte ich, dass dieses Mal etwas anders ist. Die Stelle hat mehr geblutet als beim letzten Mal. Ich habe Kompressen verschrieben bekommen, die die Heilung unterstützen sollten. Ob sie es taten, weiß ich nicht. Aber mir gefällt der Gedanke, dass sie mir geholfen habe.

Nach einer Woche der Ruhe – und dieses Mal meine ich auch Ruhe – bin ich das erste Mal auf die Straße gegangen. Ich war noch sehr wackelig auf den Beinen. Kein Wunder! Immerhin lag ich eine Woche im Bett bzw. auf der Couch und bin nur in den wichtigsten Momenten aufgestanden. (Mein Freund hat dabei auch sehr gut auf mich aufgepasst.) Nach einer weiteren Woche ging es mir wieder gut und ich konnte wieder arbeiten gehen. Alles war wieder gut. Nur die Fäden wollten sich nicht lösen. Nach vier Wochen haben sie sich dann doch von selbst gelöst.

Jetzt, vier Monate später ist wieder alles okay und die Zyste ist nicht wiedergekommen. Die ersten Wochen danach habe ich noch eine leichte Schwellung gespürt. Aber die kam allein davon, dass sich das Gewebe wieder regenerieren musste. Nun ist nichts mehr davon zu spüren. Dennoch bin ich vorsichtiger geworden.

Mein persönliches Fazit ist, besser auf den Körper zu achten, es mit der Hygiene nicht zu übertreiben und im Extremfall eine zweite oder dritte (ärztliche) Meinung einzuholen.
Aber wieso erzähle ich euch das alles?

Ich habe selber wenige Berichte dazu im Internet gefunden und hoffe, dass dieser hier anderen Betroffenen die Angst vor dem Eingriff nimmt.

Eure Christin

6. April 2015

Vorbereitung und Ergebnis SoFi 2015

Hallo zusammen,

die Sonnenfinsternis im März 2015 hat viele Menschen auf die Straße gebracht und war ein Erlebnis, dass wir so schnell nicht wieder erleben dürften. Fotografen habe ich sich u. a. im DSLR-Forum darüber ausgetauscht, wie man diese Ereignis am besten ablichten könnte. Viele haben darüber nachgedacht, einen starken ND-Filter zu verwenden – oder einfach nur einen UV-Filter.

Davon ist jedoch abzuraten. Wieso? Das könnt ihr euch in diesem Video anschauen.

Wer also, seine Kamera vor den direkten Sonnenstrahlen schützen möchte, der sollte einen entsprechenden Sonnenfilter verwenden. Diesen gibt es auf dieser Website zu kaufen. 25 € sind ein stolzer Preis für eine A4-Seite. Aber man braucht nicht sonderlich viel, wenn man weiß, wie man sich daraus einen Filter baut.

Lange habe ich überlegt, wie ich meinen Filter baue. Erst kam mir der Gedanken, die Folie einfach über die GeLi zu stülpen und mit Klebeband zu befestigen. Das erschien mir aber nicht nachhaltig genug. Immerhin wollte ich den Filter auf alle meine Objektive anwenden.

Dann bin ich auf die Idee gestoßen, das Cokin-Filtersystem zu verwenden. Um es euch einmal bildlich darzustellen, hier die Bilder, wie das funktionieren soll:



Genauso habe ich meine Sonnenfilterfolie ebenfalls verwendet und mir einen entsprechenden Filter gebaut, den ich dann einfach nur in den Filterhalter zu schieben brauche. Damit konnte ohne große Sorgen um meine Kamera die SoFi beobachten und ablichten.



Dass die Bilder so gut werden, hätte ich selbst nicht gedacht. Über den LiveView konnte man die SoFi nicht gut beobachten. Dafür war die Sonne einfach zu hell. Aber durch den Sucher konnte man definitiv gucken und auch entsprechend scharf stellen.

Die nächste SoFi ist 2026. Ich bin dafür gewappnet. Ihr auch?

Eure Christin

28. Oktober 2014

Die Zukunft dieses Blogs

Hallo zusammen,

seit über einem Viertel Jahr ist hier nichts mehr passiert. Dies hat mehrere Gründe. Zum Einen hat sich privat bei mir viel geändert und auch beruflich bin ich sehr eingespannt. Zum Anderen bin ich mir über die Zukunft dieses Blogs im Unklaren. Dies möchte ich kurz erläutern.

Mein ursprüngliches Ziel war es, meine Erfahrungen mit Pflegeprodukten mit euch zu teilen. Vorzugsweise, weil meine Haut eben eine Zicke ist und bisher nichts wirkte. Aber derzeit bin ich an einem Punkt angekommen, wo ich mich von dem großen Durchtesten von gefühlten 10.000 Produkten distanziere. Ich habe die Produkte gefunden, die mir helfen, und will mich nicht mehr wild durch andere testen. Auf eine Katastrophe im Gesicht habe ich keine Lust.
Genau dasgleiche ist es auch mit meiner Haarpflege und der Foundation bzw. Puder. Auch hier habe ich meine Favouriten gefunden, bei denen ich auch bleiben werde.

Wie sieht es bei mir mit dem restlichen Make-up aus?
Hier, muss ich gestehen, bin ich gerade in einer Umbruchsstimmung. Ich mag es sehr, mich zu schminken, Lippenstifte und Lidschatten zu kaufen und zu testen. Aber derzeit mache ich mir einfach nichts daraus, die neuen Produkte euch zeigen zu wollen.
Dennoch lässt es mich nicht ganz kalt, sodass ich schon einige unbenutzte Lippenstifte habe, weil ich sie euch doch irgendwie zeigen will.

Hinzu kommt, dass ich das Gefühl habe, einfach nur mainstream zu sein und nichts individuelles hier darzustellen. Frei nach dem Motto: "Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom." Das will ich nicht mehr. Der Blog ist mein kleines Baby und soll entsprechend auch mich selbst wiederspiegeln.

Wie geht es mir dem Blog weiter?
Ich habe ein paar Ideen für die weitere Verwendung des Blogs. Thematisch werde ich ihn reduzieren und auch erweitern. Zudem will ich auch seltener posten, als es bisher der Fall war. Dafür will ich aber definitiv die Qualität erhöhen.
Wie das Ganze letzten Endes dann aussehen wird, weiß ich selbst noch nicht. Das wird sich mit der Zeit dann zeigen.

Bis es soweit ist, wünsche ich euch noch einen schönen Tag.

Liebe Grüße

Blacky

alias Christin

27. Juli 2014

AMUs der 4. KW 2014 (Lidschatten-Mix)

Hallo zusammen,

nach langer Zeit gibt es mal wieder eine Woche, deren AMUs aus einen Mix an Lidschatten entstanden ist. Auf dem folgenden Bild könnt ihr sehen, welche ich verwendet habe. Darunter sind die entsprechenden Swatches zu sehen.

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AMU # 1
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AMU # 2
P1030244P1030245P1030246
AMU # 3
P1030247P1030248P1030249
AMU # 4
P1030250P1030251P1030252
AMU # 5
P1030253P1030254P1030255

Schön, mal ein wenig aus der Reihe zu tanzen. Die Lidschatten habe ich übrigens nach dem Augen-zu-und-durch-Prinzip ausgewählt und enttäuscht bin ich von der Auswahl nicht. Die Farben lassen sich sehr gut kombinieren und in der Anwendung sind sie so oder so super.

So … der erste AMU ist ein wenig misslungen. Die Übergänge habe ich scheinbar nicht gut genug verblendet. Doof gelaufen. Das zweite AMU gefällt mir dafür aber umso besser.

Welche AMU lässt euer Herz höher schlagen?

Ende II

[Blogparade] – Marken-Blogparade

Hallo zusammen,

wie ihr auf den anderen Blogs der Marken-Blogparade sehen konntet, bin ich heute an der Reihe.

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Als Marke habe ich mir p2 rausgesucht, mit der habe ich ein AMU geschminkt und mir einen passenden Lippenstift gesucht, der zu dem AMU passt. Da meine Haut sehr wählerisch ist, habe ich als Foundation meine übliche Routine angewandt.

Für das AMU habe ich zu der p2-Palette gegriffen, die ich mir damals ergattern konnte. Zudem kam noch der Drama Lashes Mascara und der Lippenstift auf der “Keep the Secret” LE hinzu.

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Mir dem hellblauen, orangen und grünen Ton habe ich das Lid geschminkt und den Lidschatten entsprechend verblendet. Den Lidstrich habe ich mit der dunkelroten Farbe gezogen. Und mit dem Mascara wurde dann ordentlich getuscht.

Hier könnt ihr einen etwas genauer Blick auf das AMU werfen:

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So sieht der Look dann komplett aus:

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Und hier ist noch einmal der Look mit Brille:

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Ich bin wirklich immer wieder überrascht, wie anders ein Look doch wirken kann, wenn man seine Brille trägt. (Und so ganz nebenbei kann man gleich mal wieder sehen, wie weit doch meine NHF rausgewachsen ist.)

Gefällt euch der Look? Am liebsten hätte ich ja einen etwas kräftigeren Lippenstift verwendet. Aber das würde dann doch etwas aufgesetzt wirken und ich wollte ja einen relativ dezenten Look machen.

Morgen ist Angelika mit ihrem Look dran und beendet somit auch die Blogparade.

Hier könnt ihr noch einmal sehen, wer was mit welcher Marke gemacht hat:

14.07. – Devilly von I am devilly mit MUA
15.07. – Antonia von Fios Welt mit Catrice
16.07. – Elli von Obstgartentorte mit M.A.C
17.07. – JayJay von PinkLoveliness mit Kiko
18.07. – Katja von Schminktussis-Welt mit Essence
19.07. – Sabrina von Beauty Inside 13 mit Manhattan
20.07. – Lena von Gepinsel mit Maybelline
21.07. – Stephie von What do you fance? mit Bobbi Brown
22.07. – Nica von Suailu's Beautymanie mit M.A.C.
24.07. – Moppi von Moppis Blog mit M.A.C.
25.07. – Katha von Regenbogenzebra mit Manhattan
26.07. – Melli von drangshis Blog mit Alverde
27.07. – Ich

28.07. – Angelika von Leidenschaft Make-Up

Ende II

25. Juli 2014

[Sample & Review] – Beni Durrer “redfriday” & “Johannisbeere”

Hallo zusammen,

rote Lippenstifte vorzustellen, macht mir immer wieder Spaß.

Vor einer kleinen Weile hatte ich einen Lipliner und einen Lippenstift im Briefkasten und war ein wenig verwundert, woher dieser denn kam. Auf diversen Blogs habe ich dann gesehen, dass ich nicht die Einzige war, die überrascht wurde.

Entsprechend will ich auf eine Vorstellung der Produkte nicht verzichten.

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Preis:
Lipliner – 15,- €
Lippenstift – 19,- €

Meine Erfahrungen:

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Links könnt ihr den Swatch zum Lipliner sehen und recht den Swatch zum Lippenstift. Mit nur einer Schicht vom Lippenstift wird man definitiv nicht glücklich. Die Farbe ist zwar schön, aber mit einer zweiten oder dritten Schicht wirkt die Farbe einfach intensiver.
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Der Lipliner lässt sich einfach auftragen und verteilen. Es ist leicht buttrig und, sollte mal etwas daneben gehen, ist eine Korrektur ebenfalls mit links erledigt – allerdings drücke ich allgemein bei Liplinern nicht sehr fest auf.

Die Farbe gefällt mir persönlich sehr gut. Sie bereitet die Lippen schon einmal auf die kommende Farbe vor und trocknet die Lippen auch nicht aus.
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Der Lippenstift lässt sich, trotz der intensiven Farbe ebenfalls sehr gut auftragen und verteilen. Ein wenig Übung ist zwar notwendig, da ein Patzer bei rot eben nicht sonderlich hübsch aussieht. Die Haltbarkeit ist für einen Lippenstift normal. Trinken und das normale Sprechen und Atmen überlebt er. Beim Essen sieht es jedoch anders aus. Hier ist es gut, dass der Lipliner drunter ist, damit das Verschwinden den Lippenstiftes nicht so arg auffällt.

Fazit:
Zwei Topprodukte, die ich sehr gern in meiner Sammlung sehe.
Allerdings glaube ich nicht, dass ich mir die Kombination selbst gekauft hätte. Mich persönlich schreckt der hohe Preis schon ab.
Die Qualität ist jedoch sehr gut und die Farben einfach herrlich. Deswegen, wer sich am Preis nicht stört, sollte man etwas genauer hinsehen.
Ende II
Die Produkte wurden mir kostenfrei zur Verfügung gestellt.

22. Juli 2014

Quick-Tipp: Pinselreinigung

Hallo zusammen,

viele von euch werden das Thema kennen, lieben und/oder hassen: Pinselreinigung.

Sie ist unumgänglich, aber in gewisser Weise lästig. Denn wer möchte schon dreckige Pinsel verwenden, die auch noch Bakterien an sich haben?

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Gut, so richtig regelmäßig, reinige ich meine Pinsel auch nicht. Allerdings habe ich zumindest für meine Augenpinsel eine schnelle und einfache Alternative entdeckt. Dafür braucht ihr auch nur Feuchttücher oder allgemein Abschminktücher. (Ich bevorzuge die Feuchttücher von Babylove. Sie sind nicht nur preiswert und erzielen denselben Effekt wie Abschminktücher, sondern sind auch noch für empfindliche Haut geeignet.)

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Ihr nehmt ein Tuch und lasst euren Pinsel darüber kreisen bis ihr meint, alle Farbe entfernt zu haben.

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Trocknen müssen die Pinsel dennoch. Allerdings dauert dies nicht so lange wie beim richtigen Waschen. Somit ist auch mal eine kurzfristige Reinigung möglich. Und wie ihr sehen könnt, ist der Effekt der gleiche.

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Eine richtige Reinigung ersetzt diese Möglichkeit nicht, denn alle Reste vom Lidschatten werden damit bestimmt nicht zu 100 % entfernt. Obwohl ich meine Pinsel jeden Sonntag auf diese Weise reinige, kommt die “Großwäsche” mindestens einmal im Monat.

Empfehlen würde ich diese Methode auch nur für die Augenpinsel. Bei Pinseln, mit denen man die Foundation aufträgt und verteilt, habe ich nur mäßigen Erfolg erzielen können.

Ende II

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